... Das Wichtigste für mich ist, jede Tierqual, mit der ich konfrontiert werde, aufzuzeigen und nicht wegzuschauen. Ich lasse mich nicht 'einpacken' ! Ich getraue mich, etwas zu sagen. Keine althergebrachte Tradition rechtfertigt irgendein Tierleid ! Und ich bin überzeugt, dass es für jeden Menschen einen Zeitpunkt gibt, wo sein Herz von den furchtbaren Zuständen unzähliger Tier-Individuen berührt wird.
Ab dann ist Mann/Frau einfach menschlich und weiß instinktiv, dass es falsch ist, was tagtäglich Millionen Tieren angetan wird.
Diese Qualen kann niemand einfach rational wegdiskutieren ! Und die Aussage “sind doch nur Tiere” ist meines Erachtens entweder ein verzweifelter Versuch, Tierleid vor sich selbst überhaupt rechtfertigen zu können oder die Aussage eines nicht nachdenkenden Menschen.
Meine Geschichte beginnt, als mir meine Schwester von einem Video erzählte, wo einem Rind die Kehle aufgeschnitten und ihm die Beine abgeschnitten wurden. Bei all dem war das Rind bei vollem Bewusstsein und schrie minutenlang unter Todesqualen. Der Schlächter pfiff dabei ein Lied vor sich hin ...
Da habe ich mich gefragt: Ist das normal ? Kann es wirklich normal sein, dass ein Mensch so verroht ist, so dass es ihn nicht weiter stört, wenn ein Tier bei lebendigem Leibe aufgeschlitzt wird und dabei vor Schmerzen schreit ? Wenn dieses Tier unerträgliche Schmerzen leiden muss - nur für unseren ‘Gebrauch’ ?! Das ließ sich für mich nicht mehr vereinbaren.
Emotionen werden in unserer heutigen Gesellschaft LEIDER als Schwäche propagiert. Aber ich bin nun mal als Mensch mit Gefühlen wie Wut, Liebe, Trauer und Freude auf die Welt gekommen ! Und Mitgefühl für die Schwachen dieser Welt ist ganz normal ! Ich empfinde es als unsere Pflicht, gegen diese Ungerechtigkeiten anzukämpfen. Die Schwächsten sind nun mal die Tiere ... Und deswegen haben wir “Die Tier-WeGe” gegründet!
Es ist höchste Zeit hinzuschauen und nicht länger wegzuschauen ...