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Hier Rinder auf dem Weg zum Schlachthof nach Graz ... Für Fleisch werden diese tschechischen Rinder getötet ...

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Der zweistöckig beladene Schaftransporter. Neuerdings müssen immer mehr Schafe für Fleisch ihr Leben im Schlachthof lassen ...





VGT und Tier-WeGe-Bestandsaufnahme auf Österreichs Straßen: Unzählige Lebend-Tiertransporte kreuz und quer

Anmerkung - Die Tier-WeGe: Es ist erschütternd, die vielen Tiertransporte auf unseren Straßen zu sehen ! Wir wissen, dass sie auf ihrem letzten Weg sind – zu einem Schlachthof, wo sie getötet werden. Die Transporte sind nur ein "kleiner Auszug" aus dem furchtbaren Leben dieser sogenannten 'Nutztiere'. Von ihrer Geburt an sind sie nur für eines 'bestimmt': Um für ihr Fleisch zu sterben. Und so kann mann/frau sich auch annähernd vorstellen, was sie in ihrem kurzen Leben aushalten müssen: Enge, Angst, Schmerzen, physischer Stress ohne Ende und schließlich das Töten durch Menschenhand ! Heute möchten wir einmal mehr an dich appellieren: Werde vegetarisch bzw. vegan – den Tieren zuliebe ...!

Anfang Mai 2010 ließ die TierWeGe einen Rindertransport kontrollieren, wo einmal mehr Missstände aufgedeckt wurden (http://www.tierwege.at/tiertransporte/news2010/060510_rinder-transport-kontrolle.html).

Deshalb machte sich kurz darauf ein gemeinsames Kontrollteam der Tier-WeGe und des VGT auf den Weg, um sich einen Überblick über die 'Lage' auf Österreichs Straßen zu verschaffen.Allein in 6 Stunden (zwischen 06.00 und 12.00 Uhr) sichteten wir zwölf Tiertransporter auf der A2 Südautobahn ! Das heißt: im Durchschnitt fuhr alle 30 Minuten ein Lebend-Tiertransport an uns vorbei ...

Kontrolle 1: Rinder auf dem Weg zum Schlachthof ...

Ein zweistöckiger Tiertransporter mit ca. 30 Rindern beladen, aus dem nördlichen Niederösterreich, auf dem Weg zum Grazer Schlachthof. Obwohl laut Gesetz der nächstgelegene Schlachthof angefahren werden muss, war für diese armen Lebewesen nicht der kürzeste Weg gewählt - sie mussten noch insgesamt über 5 Stunden auf einem Lkw ausharren, um schließlich in Graz getötet zu werden.

Doch trotzdem handelt es sich bei dieser Fahrtzeit von 5 Stunden um einen Kurzstreckentransport ! Und darum gelten hier noch schlechtere Vorschriften, als bei einem 'Langstrecken-Tiertransport': Zum Beispiel muss hier nicht einmal ein Tränkesystem installiert sein und es müssen keine zusätzlichen Pausen für die Tiere gemacht werden.

Eine Woche zuvor, war ein Tiertransporter dieser Firma wegen Überladung bestraft worden, was  auch der Grund unserer neuerlichen Kontrolle war. Der Transporter wurde von der Polizei angehalten und diesmal gab es keine Beanstandung (abgesehen davon, dass die Tiere auf ihrem letzten Weg waren, Anm.). Der Lkw-Fahrer zeigte sich sehr gereizt und drohte mit einer Gegenanzeige.

Kontrolle 2: Schafe auf dem Weg zum Schlachthof ...
Am 20.Mai 2010 war das Kontrollteam erneut unterwegs. Diesmal wurde ihre Aufmerksamkeit auf einen Transporter eines großen Schafschlachthofes gelenkt, der täglich unterwegs ist und oft Schafe aus dem Ausland zum Schlachten holt.

Der Transporter wurde von zwei ungarischen Fahrern gelenkt, was uns vermuten ließ, dass es sich bei dieser Fahrt um einen Langstrecken-Tiertransport (über 8 Stunden) handelte (bei Langstrecken-Transporten sind meist zwei Fahrer gemeinsam unterwegs, um die gesetzlichen Pausen einhalten zu können).

Die Schafe standen dicht gedrängt auf 2 Etagen und leckten an den Stangen – ein untrügliches Zeichen für Durst ! Doch der Lkw hatte keine Tränkevorrichtung installiert !  Aus diesem Grund wollten wir den Tiertransporter von der Polizei kontrollieren lassen.Doch der Lkw verließ kurz darauf die Autobahn, sodass nun nicht mehr die Autobahnpolizei dafür zuständig war. In der Hoffnung auf eine Kontrolle durch die örtliche Polizei fuhren wir weiterhin dem Transporter nach. Doch leider ohne Erfolg.

Die Schafe landeten schließlich ohne Kontrolle beim Schlachthof ...

Die Tier-WeGe, VGT - 22.05.2010

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