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Ein von einem Artgenossen schwer verletzter Jungstier ... Breiige Blutfetzen rinnen ihm vom Ohr. Doch das ist 'egal' ... das Tier kommt ja bereits zum Schlachthof ...

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Die wohl letzte Aufnahme eines ca. 5 bis 6 Monate alten Stieres ... Dieses Bild zeugt davon, dass die Tiere bereits lange zuvor auf dem Lkw verladen worden waren ...


Tierschützer der Tier-WeGe lässt gleich zwei polnische Schlachtstier-Transporter von Polizei kontrollieren

Und wieder Missstände: Ein schwer verletztes Tier, auf einem Lkw zu viele Tiere. Die Polizei und die zur Stelle herbeigerufenen Tierärzte zeigten sich sehr engagiert


Wieder einer unserer aufmerksamen Tierschützer: Er ließ heute von der Polizei gleich zwei Tiertransporter stoppen. Kontrolliert wurden die Lkw's bei der Raststation Kaiserwald. Wieder einmal polnische Lkw's, beladen mit polnischen Schlachtstieren. Ihr Alter: 5 bis 6 Monate, Ziel: einmal Schlachthof Graz, der andere Schlachthof Turin, Italien ...

Jeweils auf zwei Decks verladen, waren in dem Transporter mit Zielort Turin ca. 60 Jungstiere geladen. Die Tiere waren sichtlich bereits lange auf dem Lkw, denn Exkremente und eine durchweichte Einstreu zeigten das. Ein Stier des oberen Decks war von einem Artgenossen am Kopf schwer verletzt worden, sodass ihm dicke Blutfetzen breiig von seinem Ohr tropften ...!

Beide  Transporter hatten wieder einmal das Wasser gar nicht eingeschaltet – einmal mehr kein Wasser für die durstigen Tiere ! Zusätzlich hätten die Stiere des Lkw's, der Richtung Turin unterwegs war, nicht einmal die Möglichkeit gehabt, die Tränkevorrichtungen zu betätigen, denn im mittleren Abteil fehlten diese einfach ! Nach Meinung des Tierschützers waren außerdem augenscheinlich viel zu viele Tiere aufgeladen.

Es zeigte sich uns wie schon so oft zuvor: Auf dem Weg zum Schlachthof ist es egal, was mit den Tieren während des Transportes passiert bzw. in welchem Zustand sie an ihrem Bestimmungsort ankommen ! Ob verletzt oder ohne Wasser – es spiel keine Rolle mehr, denn auf sie wartet schließlich nur noch der Tod ... Dass Tiere den Stress dieser immens langen Todeswege auf sich nehmen müssen, ist der Irrsinn unserer Zeit !

Die beiden kontrollierenden Polizisten zeigten sich äußerst engagiert sowie die beiden zur Stelle gerufenen Tierärzte. Mann/Frau kann nur hoffen, dass den Tieren noch etwas Gutes getan wurde, bevor sie ihr Leben für ein paar Steaks im Schlachthof hergeben mussten ...

Petra Kulmer von der Tier-WeGe meint dazu:
"Es macht uns fassungslos, dass soviele Tiere so unendlich viel über sich ergehen lassen müssen, nur um für Menschen schlussendlich getötet zu werden ! Es macht uns unendlich traurig, dass diese "Nutztiere" in ihrem jungen Leben gequält und geschunden werden, obwohl sie doch für die Menschen sterben müssen ! Keine Ahnung, wann die Welt begann, so aus den Fugen zu laufen. Doch wir wollen das nicht länger akzeptieren ! Es ist Zeit, dass die Menschen wieder gutzumachen beginnen, was sie den Tieren bis jetzt milliardenfach angetan haben. Es ist Zeit, dass die Menschen sich von ihren bequemen Stühlen erheben und den Tieren endlich Respekt zollen. Tiere sind nicht milliardenfach zum Essen da. Sie haben ein Recht auf ein eigenes und schmerzfreies, freies Leben !"

Quelle: Die Tier-WeGe - 11.05.2009

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