Winselnd und mit traurigen Blicken drückten sich die 33 Hundebabys an die Gitterstäbe, als Polizisten in Rudersdorf (Burgenland) einen italienischen Lastwagen samt Laderaum kontrollierten.
Das schrottreife Fahrzeug wurde aus dem Verkehr gezogen, die unterernährten Welpen sofort in eine Veterinär-Klinik gebracht. Sämtliche Tierpässe waren gefälscht.
"Gefahr im Verzug" - Samstagnachmittag in Rudersdorf. Ein überprüfter Lkw aus Italien erwies sich als "rollende Bombe". Doch die Ladung war für die Polizisten das noch größere Übel.
Insgesamt 33 Hundebabys schauten sie mit traurigen Blicken durch Gitterstäbe an - winselnd vor Hunger und Durst. Aufgeladen in Ungarn, hätten die Welpen noch rund 2000 (!) Kilometer bis nach Sizilien vor sich gehabt.
"Wir haben sofort begonnen, sie aufzupäppeln, und alarmierten eine Tierärztin", so der Einsatzleiter Wolfgang Werderits. Schnell war klar: Sämtliche Geburtsdaten in den Tierpässen waren gefälscht, die Hundebabys noch viel zu jung für einen solchen Horror-Transport.
Die 33 Rassewelpen warten nun in der Tierklinik in Rax (Bgld.) auf ihr weiteres Schicksal. (Anmerkung: Am Dienstag, den 26.08.2008 gab es in Österreich heute bereits einen Aufruf zur Vermittlung der Welpen.)