Die Horrorfahrt der 80 Kälber und Jungstiere hatte bereits am Freitag Vormittag in Rumänien begonnen. Die Tiere wurden in einem viel zu engen Sattelschlepper gepfercht und sollten Tausende Kilometer quer durch Europa gekarrt werden - ohne entsprechende Wasserversorgung oder Stroh am Boden des Fahrzeugs! In Italien hätten sie als Zuchtstiere weiterverkauft werden sollen.
Samstag Abend gegen 19:30 Uhr konnten Beamte der Verkehrspolizei in Oberwart dem Schrecken jedoch ein Ende setzen. Das Fahrzeug wurde im Rahmen einer Routinekontrolle angehalten.
Die Bilanz der Überprüfung: Die jungen Tiere waren am Verdursten, die beiden Lenker aus Italien hatten sämtliche Ruhezeiten überschritten, das Wochenend-Fahrverbot ignoriert und noch andere Punkte waren mangelhaft.
"Die Tiere wurden sofort dem Rinderzuchtverband übergeben und dort versorgt", so ein Beamter. Die Chauffeure müssen jetzt mit einer saftigen Geldstrafe rechnen.
Quelle: "Kronenzeitung" - 14.04.2008