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Diskussion: "Kann regionale Fleischproduktion Tiertransporte ersetzen ?"

 
Der Aktive Tierschutz Steiermark lud zu einer Diskussionsrunde ein. Eine rege Diskussion fand statt
 

Eingeladen wurden der Obmann von BioErnte Herbert Kain, der Ernährungswissenschaftler Martin Schlatzer, der Geschäftsführer und Obmann vom Fleischhof Raabtal Johann Kaufmann und Siegfried Weinkogl, Leiter von Tann-Fleischwaren (Spar Zentrale Graz).

Der Sprecher war vom Aktiven Tierschutz Steiermark, der Generalsekretär Mag. Stefan Moser. Vor Ort waren auch der  Präsident des Aktiven Tierschutzes Hr. Herbert Oster, diverse Medien und natürlich VertreterInnen der Tier-WeGe.

Inhalte der Diskussion:
Eine Statistik Import-Export von Schweinen und Rindern vom Jahr 2007 zeigt, dass bei Schweinen ein Übermaß an Import existiert und dass Rinder mehr exportiert werden.

Hr. Kaufmann besitzt einen eigenen Schlachtbetrieb, bei dem, laut seiner Aussage, 100% nur österreichische Rinder getötet werden. Bei den Schweinen stammen 3% aus Slowenien, wobei in diesem Schlachthof wöchentlich tausende Tiere ihr Leben lassen müssen - und das nur für unsere Konsumgesellschaft, die billiges Fleisch bevorzugen.

Für konventionelle Fleischproduktion werden oft Medikamente eingesetzt und Unmengen von Futtermitteln aus Entwicklungsländern wie zB Brasilien importiert. Ob das wohl gut ist ?

Es wurde auch über das Klima diskutiert: Denn die Fleischproduktionskette, unter anderem die Tierhaltung, Anbau, Transport, Methangas, usw. sind 18% für den Treibhauseffekt verantwortlich. Eine Studie von Greenpeace sagt sogar 20-32% !

Der Ernährungswissenschaftler Hr. Schlatzer bestätigte auch, dass Vegetarismus gut für die Tiere ist, für das Klima und auch für die eigene Gesundheit.

Und wenn man auf Fleisch nicht ganz verzichten möchte, dann sollte man dieses auch von einem BioBauernhof beziehen. Das Fleisch sollte mit einem Bio-GüteSiegel gekennzeichnet werden, wobei das AMA-Gütesiegel den Konsumenten etwas in die Irre führt.

Wir von der Tier-WeGe sind der Meinung, dass es am besten für JedeN ist, ganz auf Fleisch zu verzichten. Vegetarisch zu leben bedeutet heutzutage keinerlei "Einschnitte" auf den persönlichen Lebensstil mehr. Einzig und allein die Gewohnheiten halten viele Menschen leider noch von diesem Schritt ab, der so wichtig für unsere malträtierten "Nutz-"Tiere wäre !

Wir informieren Sie gerne näher über Vegetarismus/Veganismus. Kontaktieren Sie uns einfach oder informieren Sie sich im Internet - es gibt sehr viel qualifizierte Information im World Wide Web ...

Quelle: Die Tier-WeGe - 10.01.2008

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