Polizei stoppte einen polnischen Tiertransporter, der mit 160 Kälbern beladen war.
Mehrere Verstöße gegen das Tiertransportgesetz
Einen polnischer Tiertransporter mit 160 Kälbern hat die Polizei am Samstag bei Rudersdorf (Bezirk Jennersdorf) im Südburgenland angehalten. Der Lenker hatte gegen mehrere Vorschriften verstoßen.
Mangelhafte Papiere
Der Lenker des polnischen Sattelkraftfahrzeugs war in Richtung Italien unterwegs. Unter anderem waren die Beförderungspapiere mangelhaft und 14 Kälber zu jung. Der Fahrer und das Unternehmen wurden angezeigt.
Kälber wurden nach Kärnten gebracht
Da es im Burgenland keine geeignete Notversorgungsstelle gibt, wurden die Rinder nach Lind ob Velden (Bezirk Villach-Land) gebracht und eine 24-stündige Ruhepause angeordnet.
Eine Weiterfahrt ist aufgrund des Wochenendfahrverbotes für Schwerfahrzeuge am Sonntag ab 22.00 Uhr möglich.
EUR 2.000,00 Strafe
Laut Wolfgang Werderits, stellvertretender Kommandant der Autobahnpolizeiinspektion Oberwart, wurde eine Sicherheitsleistung von rund 2.000 Euro eingehoben.
Quelle: www.orf.at - 09.09.2007